Fischindustrie und Fischgroßhandel weltweit führend bei der Verarbeitung und dem Vertrieb von nachhaltig erzeugten Fischereierzeugnissen

Hamburg, 20.6.2011. Die Unternehmen der deutschen Fischindustrie und des Fischgroßhandels haben sich im Jahr 2010 den wachsenden Herausforderungen hinsichtlich einer größeren Transparenz bei der Kennzeichnung ihrer Fischerzeugnisse gestellt. Nach Ablauf einer Umsetzungsphase von 2 Jahren kann die Branche über 1.000 Artikel von Fisch und Fischerzeugnissen vorweisen, die mit einer genaueren Fanggebietsangabe gekennzeichnet sind.

Darüber hinaus haben die Unternehmen des Bundesverbandes einen großen Anteil bei der Herstellung und dem Vertrieb von MSC-gekennzeichneten Produkten in Deutschland. Mit über 660 Arten von Fischen, Krebsen und Weichtieren bietet die Branche den Verbrauchern in Deutschland eine breite Auswahl an genussvollen und leckeren „Lebensmitteln aus dem Meer“ an.

Im Jahr 2010 blieb der Umsatz der Unternehmen, die überwiegend Fisch, Krebs- und Weichtiere verarbeiten, mit 2,06 Mrd. Euro um 2,1 % unter dem Ergebnis des Vorjahres. Die Produktionsmenge der Unternehmen, die nur Fischereierzeugnisse verarbeiten, erreichte mit –1,6 % (497.685 t) ebenfalls nicht das hohe Niveau des Vorjahres. Der Produktionswert blieb wegen hoher Fischrohwarenpreise mit –0,2 % (1,82 Mrd. Euro) nahezu stabil.

Aufgrund der klaren Ernährungsvorteile wie Gesundheit und Geschmack und des wachsenden Angebotes an zertifizierten Fischarten rechnet die Branche mit einer weiter zunehmenden Akzeptanz von Fisch und Meeresfrüchten beim Verbraucher.


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Weitere Auskünfte hierzu sind erhältlich bei:

Dr. Matthias Keller
Bundesverband der deutschen Fischindustrie
und des Fischgroßhandels e.V.
Große Elbstraße 133
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