Bundesverband der deutschen Fischindustrie und des Fischgroßhandels e.V.
Fischindustrie mit Jahr 2001 zufrieden
Für die deutsche Fischindustrie war das Jahr 2001 ein Ausnahmejahr, da insbesondere in der ersten Jahreshälfte die Nachfrage nach Fisch und Fischereierzeugnissen infolge der großen Verbraucherzurückhaltung bei Fleisch gegenüber dem Vorjahr um über 20 % zunahm. Im weiteren Verlauf des Jahres normalisierte sich die Produktion, blieb aber weiter auf hohem Niveau. Die deutsche Fischindustrie erwartet nicht, dass diese sehr hohen Zuwächse dauerhaft bleiben, sondern ist zufrieden, wenn sich die Umsätze kontinuierlich weiterentwickeln.

Außerordentlich hohe Produktionssteigerungen konnten im Jahr 2001 für die Bearbeitung von gefrorenen Fischfilets und die Herstellung von Fischzubereitungen festgestellt werden. Ebenfalls positiv entwickelte sich die Produktion von Räucherfisch, Fischsalaten und Kaviarersatz. Die Bearbeitung von frischem Fischfilet und die Herstellung von Räucherlachs, Marinaden und Fischdauerkonserven sowie Lebensmittelzubereitungen aus Krebs- und Weichtieren erreichte nicht das Vorjahresniveau.

Die Unternehmen der deutschen Fischindustrie erzielten im Jahr 2001 mit 101 Betrieben (2000: 99 Betriebe mit mehr als 10 Beschäftigten) einen Umsatz von rd. 4 Mrd. DM (Vorjahr: 3,6 Mrd. DM). Positiv entwickelten sich die Umsätze sowohl in den Unternehmen der neuen Bundesländer mit einem Plus von 12,6 % auf 423 Mio. DM und in den Unternehmen der alten Bundesländer um 10,2 % auf 3,6 Mrd. DM. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Anzahl der Beschäftigten um 4 % auf 11.053.

Die in den letzten Jahren getätigten Investitionen, um Fang, Verarbeitung und Distribution zu verbessern und die Sicherheit der Erzeugnisse zu erhöhen, sowie vor allem Genuss und Geschmack dieser Naturprodukte noch besser herauszustellen, sind gute Voraussetzungen, dass in Zukunft noch mehr Fisch, Krebs- und Weichtiere eingekauft und verzehrt werden.

Anlässlich der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes am 20. Juni 2002 in Rostock forderten die Mitglieder die EU-Mitgliedsstaaten auf, die Reform der EU-Fischereipolitik konsequent zu unterstützen, damit eine Bestandserhaltende Fischerei verwirklicht werden kann.

Ferner wählten die Mitglieder als Nachfolger von Herrn Peter Greim, Frozen Fish International GmbH, Herrn Volker Kuntzsch, Frozen Fish International GmbH, zum neuen Vorsitzenden des Bundesverbandes.

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