Bundesverband der deutschen Fischindustrie und des Fischgroßhandels e.V.
Auf der Suche nach neuen Rohstoffquellen
Die Bemühungen um die Sicherung der Rohstoffversorgung für die Unternehmen der Fischverarbeitungen und des Fischgroßhandels nahm in den Folgejahren immer mehr zu. Durch die Einigung in der EG-Fischereipolitik und dem Abschluss des Grönland-Vertrages wurden die Fischereimöglichkeiten für die deutsche Hochseefischerei quotenmäßig festgelegt. Sie reichte jedoch für die notwendige Marktversorgung nicht aus, so dass Einfuhren aus Drittländern in immer größeren Mengen benötigt wurden. Da aber wichtige Fischereinationen nicht der Europäischen Gemeinschaft angehörten, mussten auf die Rohwaren Zölle entrichtet werden. Immer wieder argumentierte der Bundesverband in Bonn und Brüssel, dass eine prohibitive EG-Außenwirtschaftspolitik mit hohen Zöllen und Mindesteinfuhrpreisen (Referenzpreisen) die Marktversorgung gefährdet. Darüber hinaus ist eine Schutzfunktion des Zolles zu Gunsten der Fischer nicht gegeben, da die Gemeinschaftserzeugung für diese Arten unzureichend ist.



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